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Attac Wiesbaden 2009


Krise im Casino 13.1.2009

Was bringt der Gesundheitsfond 11.2.2009

Globale Finanz/Wirtschaftskrise 11.3.2009

Demo-Aufruf: Wir zahlen nicht für Eure Krise 28.3.2009

Verkehr contra Klima. Vortrag 21.04.2009

Europa in der Wirtschaftskrise. Vortrag 12.05.2009

Verkehrswende jetzt! - Vortrag J.Liebhart, H.Paar 06.10.2009

Tschüss, ihr da oben - Vom baldigen Ende des Kapitalismus. Vortrag P.Zudeick 15.10.2009

'1989' - Ende eines Mythos? - Vortrag Michael Schneider 26.10.2009

Angepasst & ausgebrannt - Vortrag Th.Leif 10.11.2009

Kapitalismus-Seminar - Robert Kurz 21/22.11.2009

Home - Film von Arthus-Bertrand 01.12.2009


Krise im Casino
und für uns die Schulden

Podiumsdiskussion mit
Prof. Rainer Roth und Stephan Schilling

Dienstag, 13. Januar 2009, 19:30 Uhr
im Georg-Buch-Haus, Wellritzstr. 38a, Wiesbaden
Eintritt frei

Rainer Roth, Stephan Schilling und das Publikum diskutieren über die Gründe der Finanzkrise und wie bzw. ob sie global gerecht gelöst werden kann. Wie und von wem müssen die Finanzmärkte reguliert werden und welche Erfolgsaussichten hat das ? Der Staat rettet die Wirtschaft - und weiter wie bisher ? Warum gibt es immer noch Steueroasen ? Welche  Forderungen müssen jetzt gestellt werden ?

Rainer Roth war Professor für Sozialwissenschaften und ist aktiv im Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne. Er beleuchtet die Rolle des Staates beim Schuldenmachen und bei der Senkung der Sozialstandards. Stephan Schilling ist Wirtschaftswissenschaftler  und im Koordinierungkreis von attac Deutschland.

Eine Veranstaltung vom Pariser Hoftheater und attac, die - anders als die Krise - nichts kostet.


Was bringt uns der Gesundheitsfonds?

Referent Werner Rätz

Mittwoch, 11. Februar 2009, 19:30 Uhr

Georg Buch-Haus, Wellritzstr. 38a, Wiesbaden

PatientInnen sind nicht, wie es uns eine moderne Gesundheitsindustrie weismachen will KundInnen, die ihre Dienstleistung an anderem Ort und zu anderer Zeit einkaufen könnten, sondern kranke Menschen, die Beratung und Hilfe, manchmal auch Zuwendung und Trost brauchen. Aber an denen lässt sich nicht wirklich viel verdienen und sie stehen der Entwicklung des Gesundheitswesens als gigantischem Wachstumsmarkt im Weg. Deshalb erhalten Ärzte für Beratungsgespräche lächerlich geringe Honorare, während die Krankenkassen um die Mitgliedschaft von gesunden, jungen Versicherten konkurrieren und die Pharma- industrie ein Wellnesspräparat mit zweifelhaftem Nutzen nach dem anderen auf den Markt bringt. Mit dem Gesundheitsfond, der mit Jahres- beginn eingeführt worden ist, droht das endgültige Aus für ein Gesund- heitswesen, das alles medizinisch Nötige für alle Kranken verfügbar macht.


WernEin gesellschaftliches Problem, kein technischeser Rätz ist Mitbegründer von Attac Deutschland und der bundesweiten AG „Soziale Sicherungssysteme; Mitautor des Attac-Basistextes „Sozialstaat“.


Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise
Ursachen – Zusammenhänge – Perspektiven

Vortrag von Werner Rätz, Publizist
Mittwoch, 11. März 2009, 19:30 Uhr
Georg-Buch-Haus, Wellritzstr. 38a, Wiesbaden

Bereits mehr als ein Jahr dauert nun die aktuelle Weltfinanzkrise. Längst ist klar, dass sie nicht nur die Spieler im Finanzmarktroulette trifft, sondern auch die Realwirtschaft.


Banken und Konzerne, die staatliche Interventionen bis vor kurzem noch verteufelten, rufen jetzt nach dem starken Staat, der mit Geld und Garantien seine schützende Hand über die Märkte halten soll. Noch vor einem Jahr undenkbar, werden nun in Europa und sogar in den USA Privatbanken teilverstaatlicht. Werden damit wieder nur Verluste sozialisiert?


Was sind die tieferen Ursachen der immer wieder die Weltwirtschaft erschütternden Finanz- und Wirtschaftskrisen, was sind die Probleme der aktuellen Finanz- und Wirtschaftsordnung, welche Folgen haben staatliche Maßnahmen, drohen weitere Einschnitte in die soziale Sicherung? Zu diesen Fragen wird der Referent Stellung nehmen und anschließend mit dem Publikum diskutieren.


Werner Rätz ist seit seinem Studium der Politologie, Philosophie und Geschichte als freier Publizist tätig. Er ist Mitbegründer von Attac und dort Mitglied im Attac-Rat und den AGs „Soziale Sicherung“ und „Genug für alle“.


Aufruf zur Bundesweiten Demonstration
am 28.3.2009 in Frankfurt und Berlin

Hier der Flyer des Wiesbadener Bündnisses "Wir zahlen nicht für Eure Krise!": Aufruf runterladen!

Auftaktveranstaltung für Wiesbaden zur Kampagne am 27.03.2009 um 18:30 in der Stephanusgemeinde, Elsässer Platz



Während sich die Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt, verlieren Millionen Frauen und Männer ihre Arbeit, ihre Häuser und ihre Lebensgrundlagen. Weitere zig Millionen Menschen werden sich bald jenen anschließen müssen, die schon jetzt in extremer Armut leben.

Die Reichen sollen zahlen

Wir wollen, dass die Verursacher und Profiteure der Krise zur Kasse gebeten werden! Die Milliarden, die heute für die Sanierung des Finanzsektors ausgegeben werden, sollen über neue Abgaben und Steuern und die Kürzung von Sozialausgaben wieder reingeholt werden. Wir werden nicht hinnehmen, dass die Beschäftigten, Erwerbslosen, RentnerInnen, SchülerInnen und Studierenden die Zeche zahlen! Genauso wenig darf die Krise auf die Länder des Südens oder die Umwelt abgewälzt werden.

Die Krise heißt Kapitalismus
Der Kapitalismus steckt in seiner tiefsten und umfassendsten Krise seit 1929. Die Beschleunigung des Klimawandels, zunehmende Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Hunger- und Armutskrisen bis zur jetzigen Weltwirtschaftskrise sind die verschiedenen Ausprägungen dieser Krise. Die Krise der reichen Länder wird auch die armen Länder hart treffen und die Nah­rungs-, Klima- und Energiekrise weiter verschärfen.

Für was wir demonstrieren:
- Statt Sicherung von Banken und Unternehmensprofiten wollen wir einen Schutzschild für Beschäftigte, Erwerbslose und Rentner/innen. Dazu gehört ein gesetzlicher Mindestlohn von 10,-- Euro die Stunde. Weg mit Hartz IV und Agenda 2010 und bis dahin die Erhöhung der Regelsätze auf 500,--Euro. Weg mit der Rente ab 67 und für eine armutsfeste Rente. Die Profiteure müssen die Kosten der Krise bezahlen, z.B. durch Anhebung des Spitzensteuersatz und durch Wiedereinführung einer Vermögenssteuer.
- Dazu gehört, dass zentrale Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wie Bildung, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Rente, nicht nach privaten Gewinninteressen organisiert werden sondern gesellschaftlich und allen Menschen zur Verfügung stehen. Statt Privatisierung wollen wir massive Investitionen in Bildung, Ökologie, öffentliche Infrastruktur, Gesundheit und Soziales. Statt Arbeitslosigkeit Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich.
- Statt 500 Milliarden € den Banken in den Rachen zu werfen und ein ineffektives Konjunkturprogramm mit gerade mal 50 Mrd. € aufzulegen müsste jetzt radikal umgesteuert werden und es müssten bei den Reichen die Mittel geholt werden, die zur Sanierung der Wirtschaft erforderlich sind. Statt es den Bankmanagern zu erlauben, sich weiterhin saftige Provisionen auszuzahlen, müssten die Profiteure dieses Systems zur Kasse gebeten werden. Wir treten deshalb ein für die entschädigungslose Enteignung der Banken und die Überführung des gesamten Bankensektors in öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle der Beschäftigten, der einfachen Kunden und der Öffentlichkeit. Nur so können Spekulationsgeschäfte unterbunden und Steueroasen trocken gelegt werden.


Verkehr kontra Klima
Ein gesellschaftliches Problem, kein technisches

Vortrag von Josef Liebhart
Pilot und Verkehrsexperte der Attac-Gruppe Wiesbaden


Dienstag, 21, April 2009,19.30 Uhr

Georg Buch-Haus, Wellritzstraße 38a, Wiesbaden


Transport und Verkehr sind unverzichtbar für Wirtschaft und Handel. Die rasante Zunahme des Individual- und Güterverkehrs in den letzten Jahrzehnten hat allerdings Umwelt, Klima und Gesellschaft stark beeinträchtigt. Die Möglichkeit, Rohstoffe und Waren relativ kostengünstig und schnell bis ans andere Ende der Welt zu schaffen, bringt regionale und lokale Wirtschaftskreisläufe zum Erliegen. In armen Ländern haben billige Nahrungs-mittelimporte bereits die Lebensgrundlage vieler Bauern vernichtet.

Es reicht nicht, das Heil in der Technik zu suchen und umweltfreundlichere Autos und Flugzeuge zu entwickeln. Vielmehr muss man am System ansetzen und Verkehr völlig anders gestalten. Dazu gehört unter anderem, regionale Kreisläufe und Kleinproduzenten zu stützen und die Preise für Transporte so anzusetzen, dass sie die hohen gesellschaftlichen Folgekosten in aller Welt aufwiegen.

Zusammenhänge erkennen, Alternativen entwickeln, Nutzen und Schaden neuer Technologien zu beurteilen und Wege eines zukunftsfähigen Verkehrs skizzieren, sind Ziele dieses Vortrages und der anschließenden Diskussion. Der Eintritt ist frei.


Europa in der Weltwirtschaftskrise

Vortrag von Stephan Lindner, Attac-Europa-Experte

anschließend Diskussion

Dienstag,12. Mai 2009, 19:30 Uhr
Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38 a, Wiesbaden
Eintritt frei

Die EU warb lange Zeit für sich mit dem Bild eines sicheren Hafens im Sturm der Globalisierung. Doch jetzt wachsen Befürchtungen, dass sie in der Weltwirtschaftskrise zerbrechen könnte. Immer mehr Mitgliedsstaaten benötigen Nothilfen vom Internationalen Währungsfonds, einigen droht sogar der Staatsbankrott.

Besonders schlimm trifft die Krise Menschen in den neuen Mitgliedsstaaten und MigrantInnen. In Spanien sind derzeit Zehntausende EinwanderInnen aus Afrika ohne Arbeit und soziale Unterstützung.

Der Vortrag setzt sich kritisch mit der Krisenpolitik der EU auseinander. Es wird aufgezeigt, warum die EU für die Krise schlecht gerüstet ist und wie Alternativen aussehen könnten. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Europapolitik der deutschen Bundesregierung, die nicht nur für uns, sondern auch für viele Menschen in anderen Ländern in- und außerhalb der Union katastrophale Folgen hat.

Stephan Lindner ist Diplom-Politologe, er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der EU-Politik und ist Mitbegründer der Attac-EU-AG.


Verkehrswende jetzt!
Vortrag von Josef Liebhart und Hans Paar (Attac Wiesbaden)
Dienstag, 6. Oktober, 19.30 Uhr
Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38a, Wiesbaden

Alle reden vom Klima. Auch Verkehrspolitiker. Allerdings setzen sie lediglich auf neue Technologien, die Autos und Flugzeuge sparsamer und umweltfreundlicher machen. Gleichzeitig lassen sie das Straßennetz und Flughäfen erweitern und fördern so das umweltschädliche Wachstum des Güter- und Personenverkehrs, anstatt es zu bremsen. Der öffentliche Nahverkehr wird verteuert, die umweltfreundliche Bahn abgebaut.
Die bisherige Verkehrsentwicklung und deren Folgen für Umwelt und Klima können sich die Menschen nicht mehr leisten. Eine Fortsetzung würde maßgeblich zur Klima- und Umweltschädigung beitragen.
Die Referenten berichten über verkehrspolitische Maßnahmen, die diese Entwicklung stoppen könnten. Dazu gehört unter anderem der Vorschlag der Initiative „Schiene Europa 2025“ mit seinem Konzept der Bürgerbahn.
Eintritt frei


Peter Zudeick:
»Tschüss, ihr da oben - Vom baldigen Ende des Kapitalismus«.

Gemeinsame Veranstaltung von Pariser Hoftheater und Attac
am 15. Okt. 2009, 19:30 Uhr
Vortrag im Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9, Wiesbaden
Eintritt: € 10,- / erm. 5,-

Alles längst bekannt: Milliardengewinne hier, Kinderarmut da, Versager erhalten Millionenabfindungen, der Steuerzahler darf für Verluste aufkommen. Was muss passieren, dass die Interessen der Zivilgesellschaft wieder in den Mittelpunkt gerückt werden?
Welche Folgen hat ein radikaler Humanismus, der den Menschen wieder über den Wettbewerb stellt, auf Staat, Wirtschaft und Gesellschaft?
Peter Zudeick, Journalist und promovierter Philosoph, zeigt, warum kein Weg daran vorbeigeht, die Systemfrage zu stellen.


Michael Schneider (Referent)

Schriftsteller, Soziologe, Akademischer Beirat von Attac

1989’- Ende eines Jahrhundertmythos?

Ketzerische Gedanken über die Vergangenheit und Zukunft des Sozialismus.

Montag, 26. Oktober 2009 19:30 Uhr im Pariser Hoftheater
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Gesellschaft, Attac-Wiesbaden, Pariser Hoftheater
Eintritt frei

Nach dem Zusammenbruch des „Realsozialismus“ ist die Linke weltweit nicht nur in eine schwere Legitimationskrise geraten, sie hat vielerorts auch den Begriff des Sozialismus als Wissenschaft und Utopie verabschiedet. Die eigentliche Frage, die die Epochenwende von 1989 aufgeworfen hat, ist aber gar nicht die, welche seither in aller Munde ist: warum „der“ Sozialismus gescheitert ist. Die Frage muss vielmehr lauten: warum ein System, dessen vorherrschende Charakteristika Zentralverwaltungswirtschaft, Einparteiendiktatur, Allmacht der Sicherheitsapparate und Zensur waren, überhaupt so lange mit „Sozialismus“ verwechselt werden konnte. Eine nachträgliche Exhumierung und Bergung der Jahrhundertleiche“ scheint also dringend geboten, um ihre wirkliche Identität festzustellen.

Und hier der Vortrag von Michael Schneider zum Download: Vortrag Michael Schneider


Angepasst & ausgebrannt

Die Parteien in der Nachwuchsfalle

Lesung und Diskussion mit Dr. Thomas Leif
Politikwissenschaftler, Chefreporter beim SWR,
Vorsitzender von „Netzwerk Recherche e.V.“

Dienstag, 10. November 2009, 19:30 Uhr

Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9, Wiesbaden
Eintritt frei

Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen: 2009 ein Jubeljahr der Demokratie? Mitnichten. Das auf Parteien gegründete Demokratie-Modell zerbröselt mit einer sich auflösenden Parteibasis und überforderten Funktionären. Die Folgen sind gravierender Nachwuchsmangel, Opportunismus statt Charisma, Kompetenzverlust der Parlamente. Und damit weiter wachsende Macht kaum zu kontrollierender und anonymer Lobbyisten. Thomas Leif warnt vor den Gefahren für die Demokratie, untersucht den Einfluss von politischen Seilschaften, enthüllt die Betriebsgeheimnisse politischer Machtträger und prüft „Köpfe von morgen“. Vorgestellt wird das neue brisante Debattenbuch des Bestseller-Autors mit Exklusivmaterial, internen Studien und Insider-Interviews.


Kapitalismus

seine Funktionsweise, seine Krisen, seine Grenzen
Wochenendseminar mit Robert Kurz
in der Kreativfabrik Wiesbaden,
21. und 22.11.2009

Es laden ein: Attac Wiesbaden und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen
Anmeldung bis zum 15.11.2009 unter ekbert@lebkuechner.com, Post an Ekbert Lebküchner, Goebenstraße 11, 65195 Wiesbaden
Teilnehmergebühr:
10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Zahlbar in bar zu Beginn der Tagung.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.

Wir befinden uns in der schlimmsten globalen Wirtschaftskrise seit 1929. Handelt es sich um eine „normale“ Krise im kapitalistischen Konjunkturzyklus oder ist sie ein Anzeichen dafür, dass der Kapitalismus als Produktionsweise selbst an seine historische Schranken stößt?

Seminarprogramm:
Samstag, 14:00 bis 18:00 Uhr Kapitalismus - Krise – Finanzkrise:
o Geschichte und Funktionsweise, Weltkapital und Globalisierung
o Krisen im Kapitalismus
o Hintergründe der aktuellen Krise

Sonntag, 10:00 bis 13:00 Uhr  Wie weiter?
Antikapitalistische Alternativen und Strategien:
o Auswege aus der Krise
o Kapitalismus am Ende?
o alternative Wirtschaftsweisen
o Wie agieren in der Krise?

Der Referent:
Robert Kurz ist ein gesellschaftskritischer Publizist, Mitherausgeber der Zeitschrift „EXIT“
und ein prominenter Vertreter der „Wertkritik“. Von seinen zahlreichen Veröffentli-
chungen sind das „Schwarzbuch Kapitalismus - Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft“
(1999/2009) und „Marx lesen - Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das
21.Jahrhundert“ (2006) am bekanntesten geworden. Mit Beiträgen in der Wochenzei-
tung „der Freitag“ nimmt er regelmäßig zu aktuellen Themen Stellung.


HOME
Ein Film von Yann Arthus-Bertran
Dienstag, 1. Dezember, 19.30 Uhr
Pariser Hoftheater, Wiesbaden
Entritt frei

Anlässlich der Klimakonferenz in Kopenhagen zeigt Attac den Film HOME. Er nimmt uns mit auf eine spannnde Reise und zeigt uns unsere Welt in atemberaubenden Bildern. Der Zustand der Erde ist kritisch, aber wir können sie noch retten, wenn wir uns jetzt dazu entscheiden.
In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in vier Milliarden Jahren entwickelt hat. Es bleiben der Menschheit kaum noch zehn Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern. Der Filmemacher zeigt bisher ungesehene Luftaufnahmen aus über 50 Ländern und lässt uns teilhaben an seiner Faszination für die Natur, aber auch an seinen Sorgen um ihre Zukunft.
Der Eintritt ist frei. Attac serviert Weihnachtsplätzchen, denn die Veranstaltung läuft außerhalb der üblichen Vortragsreihe und soll Freunden und Gästen einen besinnlichen Moment schenken.



Weitere Veranstaltungen siehe auch Pariser Hoftheater